ÖPNV-Anbindung Impfzentrum
Der Rat möge beschließen:
Für das geplante Impfzentrum am Campus Freudenberg soll die Möglichkeit geprüft werden / die betriebswirtschaftlich kostengünstigere Variante ermittelt werden, mit einem zusätzlichen Shuttle-Service oder einer Taktverdichtung für die tägliche Zeit der Impfungen mehr Kapazitäten im ÖPNV bereitzustellen.
Begründung:
Nach Pressemitteilungen sollen 2.000 bis 3.000 Impfungen pro Tag abgewickelt werden. Da nur jede/r zweite in Wuppertal wohnende Mensch über einen PKW verfügt, sind 1000 bis 2000 Menschen auf Bus und Taxi angewiesen. Es sind die Ärmeren und irgendwie eingeschränkten, die keine PKW haben, also auf den Bus angewiesen sind. Daraus ergeben sich für den ÖPNV besondere Lasten, insbesondere da die allgemeinen Hygiene-Bedingungen auch im Bus eingehalten werden müssen.
Rein formal müssen mind. ca. 70% der Wuppertaler*innen von rd. 360 Tsd. geimpft werden, sind 252 Tsd. Menschen. Selbst wenn davon die Hälfte mit dem privaten PKW fährt, bleiben 125.000 Leute, die auf ÖPNV (Taxi, Bus) angewiesen sind. Selbst wenn die Impfungen über 6 Monate gestreckt werden, sind das pro Tag (als incl. Samstag und Sonntag) zusätzliche 700 Fahrgäste. Und die verteilen sich gewiss nicht gleichmäßig über die 24 Std. des Tages sondern nur über die Öffnungszeiten des Zentrums.
Die Dringlichkeit des Antrages ist in der Tatsache begründet, dass der Krisenstab bereits die Eröffnung des Impfzentrums für Mitte Dezember angekündigt hat.
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