LINKE will Weltfrauentag zum Feiertag machen
In der kommenden Sitzung des Gleichstellungsausschusses sowie des Rates beantragt DIE LINKE für den Weltfrauentag die Freistellung aller Frauen, die bei der Stadtverwaltung arbeiten.
Hierzu erklärt Martina Ammann-Hilberath, frauenpolitische Sprecherin der Ratsfraktion DIE LINKE: „Es ist uns ein besonderes Anliegen, den vielen aktiven und kämpferischen Frauen in Duisburg eine echte Möglichkeit einzuräumen, sich an den Aktionen des Weltfrauentages zu beteiligen. Nach wie vor leben viele Duisburgerinnen in schwierigen Lebens- und Arbeitsbedingungen. Auch wenn sich in den vergangenen Jahrzehnten schon einiges verbessert hat, gibt es nach wie vor eklatante Missstände, gegen die man sich zur Wehr setzen muss. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen ist eine aktive Teilnahme am Weltfrauentag für viele Frauen jedoch leider unmöglich. Das soll unser Antrag ändern!“
Mirze Edis, Ratsmitglied der Linksfraktion ergänzt: „Mit unserem Antrag wollen wir erreichen, dass der Weltfrauentag 110 Jahre nach dem ersten Begehen einen anderen Stellenwert erhält. In einem ersten Schritt sollte der Oberbürgermeister alle Frauen, die bei der Stadtverwaltung arbeiten, am Weltfrauentag freistellen, um so eine Teilnahme an den Aktivitäten des Weltfrauentags zu ermöglichen. Das können wir in Duisburg direkt vor Ort entscheiden. Langfristig ist unser Ziel die Etablierung des Weltfrauentags als landesweiter Feiertag für alle. Hierbei orientieren wir uns an Berlin, wo der Weltfrauentag 2019 als offizieller Feiertag für alle Berlinerinnen und Berliner geschaffen wurde. Daher fordern wir den Oberbürgermeister auf, sich auf Landesebene dafür einzusetzen, dass der Weltfrauentag zum Feiertag erklärt wird.“
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